Mayen II meldet ab und Verband stockt auf

Fußball: Bezirksliga Mitte nach Rückzug mit 19 Teams – Müden gerettet – Büchel weiter in Kreisliga A

SIMMERN. Was für ein Paukenschlag in der Fußball-Bezirksliga Mitte: Der TuS Mayen II hat unter der Woche laut Spielausschuss-Vorsitzender Herbert Kommer seine Mannschaft abgemeldet und macht somit einen Platz in der Liga frei.

Das richtig Interessante daran aber ist das, was aus dieser Abmeldung entsteht: Der Spielausschuss des Fußballverbandes Rheinland hat nämlich beschlossen, dass die Bezirksliga auf 19 Mannschaften aufgestockt wird. „Wir haben keine andere Möglichkeit“, sagte Kommer gestern auf RHZ-Anfrage – auch mit Blick auf die noch laufende Rheinlandliga-Relegation, in die sich Metternich bekanntlich einklagen will (wir berichteten). Gestern gewann Mülheim-Kärlich übrigens das Entscheidungsspiel in Plaidt gegen Udler um Platz 14 mit 4:1. Damit steht fest: Die SG Müden/Moselkern bleibt als Drittletzter definitiv Bezirksligist.

Für die Rhein-Hunsrücker Fußballer hat die geplante Aufstockung aber noch viel größere und nicht gerade schlimme Folgen: Zum einen bleibt durch Mülheims Sieg auch die SG Mörschbach in der Bezirksliga Mitte, zum anderen steigen alle Zweitplatzierten aus den drei A-Ligen unterhalb der Mitte-Staffel (Hunsrück/Mosel, Rhein/ Ahr, Koblenz) auf. Damit spielt der TuS Rheinböllen demnächst überkreislich. Aus den anderen beiden Kreisen wären es die SV Untermosel (Koblenz) und SG Eintracht Mendig/Bell (Rhein/Ahr). In Rheinböllen herrschte gestern ausgelassene Stimmung. „Wir nehmen das natürlich wahr“, sagte TuS-Abteilungsleiter Harald Aßmann, der sich am Feiertag mit Spielern und Trainern zu einer Spontanfeier traf.

Mörschbachs Abteilungsleiter Bernd Müller war dagegen erleichtert: „Man hat die Erfahrung ja schon öfter gemacht, dass nach der Saison so etwas passiert, die Hoffnung stirbt halt zuletzt. Wir werden unseren Platz auf alle Fälle wahrnehmen.“

Weitere Konsequenz aus der Entscheidung, die Bezirksliga aufzustocken: Die Teams, die die Relegation zur Kreisliga A gespielt haben, spielen alle kommende Runde im Kreis-Oberhaus, da dort drei Plätze frei werden, weil Müden und Mörschbach nun doch nicht in die Kreisliga A runterkommen. Heißt: Karbach II durfte nach dem Mülheim-Kärlicher Sieg als Gewinner der Relegationsrunde sowieso feiern, Büchel und Nörtershausen durch die neue Sachlage aber auch.

Und für die Relegation zur Kreisliga B bedeutet das: Bis auf den VfR Dickenschied als Letzter der Fünferrunde werden alle Teilnehmer die B Nord und Süd in der Saison 2010/2011 bevölkern – unter anderem der SV Binningen.

Das weitere Prozedere beim Spielausschuss sieht so aus: Am morgigen Samstag trifft sich der Ausschuss unter anderem mit den Neu-Bezirksligisten aus den Kreisligen. Die „Causa Metternich“ und damit die nun anstehende Rheinlandliga-Relegation ist natürlich auch ein Tagesordnungspunkt.

Quelle: Rhein- Zeitung, Mirko Bernd
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Fair ist mehr - Florian Hartmann ausgezeichnet

.Fair ist mehr - auch mehr als ein Tor. Diese überaus vorbildliche Haltung zeigte Florian Hartmann von der SG Müden in der Bezirksliga-Partie gegen die SG Boppard (beide Fußballkreis Hunsrück-Mosel). In der 52. Spielminute bewegte sich Hartmann beim Spielstand von 1:0 für die SG Müden alleine auf das Tor der SG Boppard zu und hätte aus Sicht des Schiedsrichters Raphael Busenkell (Andernach) durchaus die Möglichkeit zum Torschuss gehabt - das Spiel war jedenfalls nicht unterbrochen.

.Aufgrund von Zurufen aus den Reihen der beiden Mannschaften - "Schieß den Ball aus!" - unterbrach Hartmann seinen Angriff, folgte den Forderungen der Sportskameraden und schoss den Ball ins Seitenaus. Durch dieses Verhalten erhielten die Betreuer der SG Boppard die Möglichkeit, einen ihrer Spieler, der verletzt am Boden lag, zu behandeln. Dieses faire Verhalten wurde dem Fußballverband Rheinland vom Unparteiischen Busenkell gemeldet und nun auch prämiert. Aus den Händen von Hans Christmann, Vorsitzender des Fußballkreises Hunsrück-Mosel, erhielt Florian Hartmann eine Urkunde des Fußballverbandes Rheinland, zwei Eintrittskarten für ein Zweitligaspiel der TuS Koblenz und einen Satz Aktions-T-Shirts "Hart zum Ball - Fair zum Gegner" für seine Mannschaft.


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Winterwanderung des SV Grün- Weiß Müden

Wanderung im Schneegestöber

Wie auch im letzten Jahr, lud der SV Grün- Weiß Müden Anfang 2010 zu einer Winterwanderung in der heimischen Gemarkung ein.

In einer idyllischen Winterlandschaft wanderten wir über den „Kringel“ Richtung Müdener Berg. Oben angekommen, liefen wir vorbei an „Brad Eck“ zum Sportlerheim der Rosenbergarena. Nach einer kleinen, flüssigen Stärkung ging es über den Stationenweg zurück ins Dorf.

Mit Einbruch der Dämmerung fanden wir uns im heimischen Winzerbetrieb Sonneneck ein, um bei einer gemütlichen Weinprobe die ein oder andere Wissenslücke noch zu füllen.

Für das leibliche Wohl wurde ebenfalls bestens gesorgt.


Der SV Müden dankt allen Mitwanderern für einen schönen Tag. Auf Grund der sehr positiven Resonanz wird es nächstes Jahr bestimmt zu einer Fortsetzung kommen.

 

.Januar 2010- Goldener Buchsbaumzweig für Walter Heinzen

 

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Herbert Bleser und Walter Heinzen

erhielten den goldenen Buchsbaumzweig für ehrenamtliches Engagement

Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Verbandsgemeinde Treis-Karden in der Aula der Mosellandwerkstätten wurden Herbert Bleser aus Treis-Karden und Walter Heinzen aus Müden mit dem goldenen Buchsbaumzweig ausgezeichnet. Der Ehrenamtspreis der Verbandsgemeinde wird jährlich in den Kategorien "Lebenswerk" und "Jugendarbeit" verliehen. Eine unabhängige Jury entscheidet über die Preisträger, die zuvor von den Ortsgemeinden vorgeschlagen werden. Für sein jahrzehntelanges Wirken an der Spitze des Musikvereins Treis sowie in der Theatergruppe Treis und als Blutspender wurde Herbert Bleser geehrt. Er zeichnete viele Jahre für die Ausbildung junger Musiker verantwortlich. Walter Heinzen, Vorsitzender des SV Müden und der SG Müden/Moselkern, ist seit über 30 Jahren im Sport engagiert. Die Jugendarbeit gilt dabei als sein Steckenpferd. Nahezu alle positiven Entwicklungen, die der SV Müden in den vergangenen Jahrzehnten genommen hat, tragen die Handschrift des neuen Trägers des goldenen Buchsbaumzweigs.

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Mit Walter Heinzen und Herbert Bleser, den Trägern des goldenen Buchsbaumzweigs 2010, freuen sich die Jury-Mitglieder Cornelia Layaa-Laulhé (vorne, links), Brigitte Geiermann (vorne rechts), Günter Weckbecker (hintere Reihe links) und, Werner Esch sowie Bürgermeister Albert Jung.

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Interview mit dem scheidenen Trainer Martin Zacharias, Rhein- Zeitung

Moselkern bügelt mit einem starken Spurt den Fehlstart aus

Fußball: SG rollt in der Rückrunde das Bezirksliga-Feld von hinten auf

MOSELKERN. Nach einer missratenen Hinrunde und dem letzten Tabellenrang als Resultat dieser Misere stand die SG Moselkern/Müden schon zur Winterpause als sicherer Absteiger aus der Fußball-Bezirksliga Mitte fest - zumindest in den Augen der Konkurrenz. Ein furioser Endspurt sicherte den Moselanern aber doch noch das Ticket für ihre vierte Spielzeit im überkreislichen Fußball. Moselkerns scheidender Trainer Martin Zacharias zieht im Interview eine Saisonbilanz.

Herr Zacharias, wenn Sie Journalist spielen dürften, wie würde Ihre Überschrift über die Saison der SG Moselkern lauten?

Ohne Frage: Schlechter Start - grandioses Finale.

Rückblickend: Was war für Sie der Höhepunkt der Saison?

Ich denke, das muss man unterteilen. Der Höhepunkt für die Mannschaft und schließlich auch für mich als Spieler war sicherlich die vorzeitige Rettung. Denn dass wir einen Spieltag vor dem Ende der Saison durch den 2:0-Sieg in Metternich den Klassenerhalt geschafft haben, damit hätte doch niemand im Vorfeld gerechnet. Mein persönlicher Höhepunkt war auf jeden Fall das 5:4 in meinem Abschiedsspiel am letzten Spieltag gegen die SG Eich. Dadurch haben wir einen zwischenzeitlich nie mehr für möglich gehaltenen zehnten Tabellenrang in der Abschlusstabelle realisiert. Ein schöner Abschied und gleichzeitig ein Höhepunkt für mich.

Im Gegensatz dazu: Was würden Sie als Tiefpunkt der Saison bezeichnen?

Das war außer Frage das Rückspiel gegen die SG Andernach. Als damaliger Tabellenletzter hatten wir uns gegen den direkten Tabellennachbarn sehr viel vorgenommen - wir wollten eine Serie starten. Als wir die Partie auf dem Müdener Berg mit 1:3 verloren hatten, ging durch die Köpfe aller Spieler und Verantwortlichen, dass die kommende Saison für die A-Klasse geplant werden muss. Emotional ein absoluter Tiefpunkt und rückblickend die wohl schwärzeste Stunde der Saison.

Welche Ihrer Entscheidungen würden Sie als die beste der Saison einschätzen?

Die beste Entscheidung in dieser Saison traf nicht ich, sondern die Mannschaft - und zwar nach der besagten Niederlage gegen Andernach. Wir hätten uns im Anschluss daran natürlich darauf ausruhen und lediglich noch die Saison mit Anstand zu Ende bringen können - andere hätten dies, so abgeschlagen wie wir da waren, an unserer Stelle vielleicht getan. Die Mannschaft aber hat gesagt: So lange rein rechnerisch eine Chance auf den Klassenverbleib besteht, wollen wir für diese Chance arbeiten.

Eine gute Entscheidung meinerseits war sicherlich zum einen, auf junge Spieler wie Philipp Franzen zu setzen und zum anderen solch etablierte Akteure wie Jochen Möntenich und Christian Theobald im Saisonfinale in den Defensiv-Verband zu beordern. Das gab Stabilität zum richtigen Zeitpunkt.

Was würden Sie im Vergleich dazu als Ihren größten Fehler bezeichnen?

Ankreiden würde ich mir primär, dass ich in der Vorrunde zu oft das Spielsystem habe wechseln lassen. Ich habe häufig eine Variante mit nur einem Stürmer ausgetestet und im nächsten Spiel stürmten gemäß meiner taktischen Marschroute gleich drei Angreifer. Die wechselnde Taktik war zwar teilweise auch auf personelle Defizite zurückzuführen, doch hauptsächlich brachte sie uns zu Saisonbeginn oftmals aus dem Konzept und somit auf die Verliererstraße

Abschließend: Gibt es einen Spieler, den es Ihrer Meinung nach in der Saison hervorzuheben gilt?

Definitiv darf ich als Trainer nach dieser Spielzeit keinen zum Spieler der Saison küren. Das große Plus beim Endspurt war sicher die mannschaftliche Geschlossenheit. Jeder Spieler, ob er eingewechselt wurde oder von Beginn an auflief, hat die Aufgabe erfüllt, die ich ihm zugedacht hatte. Natürlich ragten einzelne heraus - Dominik Hartmann hat wichtige Tore erzielt, unser Torwart Julien Ndolumingu hat mehrere Punkte gerettet, um nur einige zu nennen - aber unter dem Strich hat jeder sein Stück dazu beigetragen, dass Moselkern ein weiteres Jahr in der Bezirksliga spielt.

Das Gespräch führte Jens Fiedermann

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Interview aus der Rhein-Zeitung

 

Hartmann: Entscheidung war sehr einfach

 

Fußball: Binninger Ex-Profi spricht im RZ-Interview über seine Ziele mit dem Bezirksligisten SG Moselkern/Müden als Nachfolger von Martin Zacharias. Im Mallorca-Urlaub sagte er zu.

 

MOSELKERN. Schon einmal - in der Saison 2004/05 - sollte es zu einer Zusammenarbeit zwischen Fußball-Bezirksligist SG Moselkern/Müden und dem ehemaligen Bundesliga-Spieler Frank Hartmann kommen. Das Engagement scheiterte damals, da Hartmann kurzfristig absagte und die Anfrage des Rheinlandligist SG Dörbach/Dreis annahm. Nun, viereinhalb Jahre nach der ersten Offerte, gelang es dem SG-Vorsitzende Walter Heinzen, den "Wunschkandidaten Nummer eins" (Heinzen) an Land zu ziehen. Im RZ-Interview verrät Hartmann, der in der kommenden Saison das Zepter von Martin Zacharias übernimmt, wie es zur Zusammenarbeit kam und welche Perspektiven er sieht.

 

Herr Hartmann, wie kam es dazu, dass Sie neuer Trainer der SG Moselkern/Müden werden?

Kurz nachdem Martin Zacharias seinen Wechsel zum SV Niederburg bekannt gegeben hatte, trat der SG-Vorsitzende Walter Heinzen an mich heran. Da befand sich die SG aber noch ganz tief im Abstiegskampf. Ich signalisierte zwar Interesse, habe Heinzen aber darum gebeten, dass die Mannschaft weiterarbeiten solle, ohne dass mein Name als möglicher Nachfolger ins Gespräch kommt.

 

Hatten Sie eigentlich Bedenken, dass Ihnen die Absage von damals, als Sie kurzfristig nach Dörbach gingen, noch anhaftet?

Keineswegs. Der Verein und der Vorstand haben damals super reagiert und waren in keinster Weise nachtragend, als ich ihnen während der Winterpause 2004/2005 nach meiner anfänglichen Zusage eine Absage erteilen musste. Es mag auch daran liegen, dass ich viele Personen, die im Verein tätig sind, schon seit mehreren Jahren gut kenne, mit dem Vorsitzenden Walter Heinzen ein sehr gutes Verhältnis habe. Und außerdem bin ich oft in Müden und Moselkern auf dem Sportplatz.

 

Wann kam es schließlich zu einer definitiven Zusage?

Genau gesagt kam meine Zusage per Telefon von Mallorca aus. Ich war beruflich dort und Moselkern errang im Heimspiel den richtungsweisenden 4:0-Sieg gegen den TuS Rhens. Dieser war quasi gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt. Daraufhin habe ich Walter Heinzen am Telefon meine Zusage für die kommende Saison gegeben.

 

Hätte es einen Moselkerner Trainer Frank Hartmann auch in der Kreisliga A gegeben?

Da hätte man noch einmal genauer schauen müssen. Vermutlich aber nicht.

 

Was hat sie letztlich dazu bewogen, das Traineramt anzunehmen?

Vor meinem Engagement in Lahnstein, das ich zu Saisonbeginn 2008/2009 antrat, hatte ich eine zweijährige Trainerpause eingelegt. Vor der Saison bekam ich allerdings wieder richtig Lust, eine Mannschaft zu trainieren. In Lahnstein wurde ich, was dies betrifft, aber sehr enttäuscht. In Müden - das weiß ich - wird dies nicht der Fall sein. Hier ist es familiärer, zudem spielen meine beiden Söhne hier. Daher war die letztliche Entscheidung, in Müden als Trainer anzuheuern, eine sehr einfache Entscheidung.

 

Stellt ihre Arbeit beim Landesportbund ein Hindernis für die Trainerarbeit dar?

Sollte ich verhindert sein, wird Peter Beckenkamp, der wie bisher als zweiter Mann fungiert, mich ersetzen - sei es bei Trainingseinheiten oder auch bei Spielen - wobei diesbezüglich einiges im Vorfeld verlegt werden kann. Meine Verpflichtungen dem Landessportbund gegenüber waren dem Verein im Vorfeld bekannt, was letztlich kein Grund für die SG war, mich nicht als Trainer verpflichten zu wollen.

 

Mit welchen Zielstellungen werden Sie das Amt antreten?

Sicherlich wird mein Ziel nicht nur Klassenerhalt heißen. Man sieht ja angesichts beachtlicher Erfolge gegen scheinbar übermächtige Gegner, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt. Natürlich weiß ich, dass die finanziellen Mittel hier begrenzt sind. Ohnehin würde es aber nicht passen, wenn man hier einen erfahrenen Spieler "kaufen" würde. Das Team ist eine gewachsene Einheit, die meisten spielen seit Juniorenzeiten zusammen Fußball. Das ist es, was die Mannschaft und auch den Verein ausmacht. Zudem sieht man beispielsweise an Youngster Philipp Franzen, dass bei der SG eine gute Jugendarbeit geleistet wird. Daher sehe ich es vornehmlich als Ziel an, die jungen Spieler in das bestehende Gefüge zu integrieren und nicht anderweitig auf Einkaufstour zu gehen.

 


Das Interview führte Jens Fiedermann.

 

 

 

 

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„Sterne des Sports“ verliehen

 

Erster Preis geht an die Koronar- Sportgruppe des Grün- Weiß SV Müden

Die VR Bank Rhein- Mosel zeichnete im Rahmen des Wettbewerbs „Sterne des Sports“ Sportvereine für vorbildliches Engagement aus.

„Mit den ‚Sternen des Sports’ werden keine Medaillen und Rekorde gewürdigt. Es geht um das große Engagement bei der Jugendarbeit oder für die Gesundheit“,  erläuterte Michael Kuch, Vorstandsmitglied der VR Bank Rhein- Mosel in Ochtendung. Den ersten Preis, den „Großen Stern des Sports“ in Bronze erhielt der SV Grün- Weiß Müden, der sich in den vergangenen Jahren um den Gesundheitssport verdient gemacht hat. Die Jury würdigte den besonderen Einsatz für Mensche mit Herzerkrankungen. In einer Koronar- Sportgruppe treffen sich wöchentlich 15 bis 20 Sportlerinnen und Sportler, die auch über ihre Trainingseinheiten hinaus viele Aktivitäten gemeinsam in Angriff nehmen.

 

Der zweite Platz wurde dem TUS Klotten zugesprochen, der im Bereich Kinder- und Jugendarbeit punktete. Die Kunstturnvereinigung Rhein- Ahr- Nette konnte sich über den dritten Platz freuen.

 

 

Ehrenamtspreis für Rita und Michael Hartung

Beim Neujahrsempfang vergab die VG Treis- Karden zum ersten Mal den goldenen Buchsbaumzweig an Rita und Michael Hartung und dankte ihnen somit für ihr jahrelanges Engagement in der Jugendarbeit des SV Grün- Weiß Müden.

"Der goldene Buchsbaumzweig ist ein Ehrenamtspreis, der von den Menschen für Menschen verliehen wird. Das ist eine wichtige Botschaft für das Miteinander in den Vereinen und in der Gesellschaft..." betonte Bürgermeister Albert Jung. Die deutsche Rockband "PUR" hat es in einem ihrer Lieder auf den Punkt gebracht :" Für alle die, die nie drauf versessen sind, die ganz großen Räder zu drehn". Genauso setzen sich die ausgezeichneten Eheleute Hartung für die Jugend in Ihrem Dorf ein. Seit Jahren veranstalten sie u. a. Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche und sind als Jugendturngruppenleiter, Mitglied des Vorstände des SV Grün- Weiß Müden und der SG Moselkern/ Müden sowie als Jugendleiter und Trainer aktiv. In einem Satz: "Rita und Michael Hartung sind das Synonym für Jugendarbeit in Müden" schloss der Laudator Günter Weckbecker seine Rede.  

Auch wir möchten Rita und Michael zu dieser verdienten Auszeichnung gratulieren und sind stolz darüber, dass die beiden nicht nur alleine mit Hingabe unser Vereinsleben bereichern, sondern durch ihre Art und Weise auch noch viele Helfer motivieren können. Wir hoffen, dass die beiden uns weiterhin mit solch einer Freude und Engagement unterstützen, da die Zusammenarbeit mit den ihnen großen Spaß macht.

 

 

 

 

SV Grün- Weiß Müden, 17. Januar 2009

 

Wanderung inkl. Wein- und Schnapsprobe des SV Grün- Weiß Müden Januar 2009

Am 17.01. veranstaltete der SV Grün- Weiß Müden 1971 e.V. als Ersatz für die sonst statt gefundene Weihnachtsfeier der Erwachsenen eine Wanderung um Müden mit anschließender Schnaps- und Weinprobe auf dem Müdener Berg. 

Die Idee stieß auf gute Resonanz, so dass wir am frühen Nachmittag mit rund 30 Personen die Wanderung auf den Müdener Berg mit Ziel Sportplatz begannen.

Dort angekommen gab es zur allgemeinen Stärkung kalte und warme Getränke sowie eine kleine Grundlage.

 

 

Nach einem kurzen Aufenthalt ging es weiter durch die noch teilweise verschneite Landschaft des Müdener Berges.

Anschließend fanden wir uns in der Schnapsbrennerei der Familie Sewenig ein, wo wir an einer Wein- uns Schnapsprobe teilnahmen. Die präsentierten Weine und Schnapskreationen des Familienbetriebes fanden solch gute Abnehmer, dass die heitere Gruppe nach dem Essen noch einigen fröhlichen Liedern anstimmte.

Nachdem die Wanderer auf ganzer Linie „satt“ waren, klang der Abend gemütlich aus.       

Der Vorstand des SV Müden bedankt sich bei den Mitwanderern für Ihre Teilnahme und die positiven Rückmeldungen.

 

 

 

Zusätzliche Informationen